Dienstag, 26. September 2023

EU-Batterieverordnung & Medizinproduktehersteller

Die EU plant, die bestehende Richtlinie 2006/66/EG durch eine neue EU-Verordnung zu Batterien und Altbatterien zu ersetzen. Die Verordnung zielt darauf ab, den Rechtsrahmen für Batterien zu modernisieren, Ressourceneffizienz zu steigern und die zirkuläre Wertschöpfung zu fördern. Sie betrifft alle Arten von Batterien und Medizinprodukte, in denen Batterien verbaut sind. Medizinproduktehersteller müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, darunter CO2-Fußabdruck-Erklärungen, Entfernbarkeit und Austauschbarkeit von Gerätebatterien, sowie Kennzeichnungs- und Informationsanforderungen. Die Verordnung legt auch Pflichten für verschiedene Wirtschaftsakteure fest und hat Übergangsfristen für die Umsetzung.


Quelle Text: Johner Institut

Quelle Bild: ÖWAV




Mittwoch, 6. September 2023

Integration von Arbeitsunfallversicherung und medizinischen Leistungen

Traditionell existieren Arbeitsunfallversicherungsprogramme und Krankenversicherungspläne getrennt. Arbeitsunfallversicherung deckt arbeitsbedingte Verletzungen ab, während Krankenversicherung nicht arbeitsbedingte Verletzungen abdeckt. Diese Trennung führt zu Belastungen für Arbeitnehmer und höheren Kosten. Eine Integration dieser Programme könnte effizienter sein und die Belastung verringern. Arbeitgeber und Gewerkschaften erkunden integrierte Optionen, um Mitgliedern eine bessere Erfahrung und schnelleren Zugang zur medizinischen Versorgung zu bieten. Dies könnte zu Kosteneinsparungen und einer verbesserten Gesundheit der Mitglieder führen. Es gibt jedoch rechtliche Hürden in verschiedenen Bundesstaaten, die überwunden werden müssen. Dritte Parteien können bei der Integration helfen, und unionsbasierte Lösungen sind eine Möglichkeit, Kosten zu senken. Integration bietet die Chance, ein effizienteres System zu schaffen und die Rückkehr von Arbeitnehmern zur Gesundheit und Arbeit zu beschleunigen. 


Quelle: MedCity News




Künstliche Niere - bald Realität oder Utopie?

In Deutschland leiden etwa 100.000 Menschen an endgültigem Nierenversagen, was zu einer hohen Nachfrage nach Spendernieren führt. Das Kidney Project aus den USA entwickelt eine bioartifizielle Niere, um die Dialyse zu ersetzen und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Die ersten Tests an Schweinen waren vielversprechend, aber klinische Tests stehen noch aus. Die künstliche Niere soll bis 2030 auf den Markt kommen und langfristig die Dialyse für Patienten überflüssig machen.


Quelle: Health News




Mittwoch, 23. August 2023

Vamed - Schwächelndes Projektgeschäft - Wende im operativem Geschäft für 2023 geplant

Fresenius greift bei Vamed, einem österreichischen Klinikdienstleister, durch einen Umbau ein. Es wurden 332 Millionen Euro für Geschäftsbeendigungen abgeschrieben, und es könnten weitere 250 Millionen Euro für Wertberichtigungen folgen. Trotz Verlusten, hauptsächlich bedingt durch Probleme im Projektgeschäft, strebt die Firma an, noch in diesem Jahr operative Verbesserungen zu erzielen.


Quelle: Health&Care Management 




Dienstag, 8. August 2023

Google & ChatGPT erzielen gemischte Ergebnisse bei medizinischen Informationsanfragen

Eine interdisziplinäre Studie der University of California, Riverside, zeigt, dass sowohl Google als auch ChatGPT Stärken und Schwächen bei der Bereitstellung von Informationen über Alzheimer und andere Formen von Demenz haben. Google liefert aktuellere Informationen, aber die Ergebnisse werden von Anbietern von Dienstleistungen und Produkten beeinflusst. ChatGPT bietet objektivere Informationen, kann jedoch veraltet sein und fehlende Quellen in seinen Antworten haben. Beide Plattformen erzielten niedrige Lesbarkeitswerte. Die Autoren schlagen vor, dass die Hinzufügung von Quellen und Datum der Gesundheitsinformationen den Wert dieser Plattformen erhöhen könnte. 


Quelle Text: Digital Health News

Quelle Bild: PetaPixel




CureVision launcht KI-basierte Wundanalyse

Das Unternehmen cureVision verkündet den Launch ihres KI-basierten 3D-Wundanalysesystems mit dem Namen "cv.MESH". Mithilfe von KI-basierten Algorithmen erkennt es automatisch Wunden, misst ihre Oberfläche und Tiefe sowie wichtige Gewebearten in Sekundenschnelle. Damit wird medizinischen Fachkräften bis zu 90% Zeitersparnis ermöglicht, sowie eine präzise und objektive Wundanalyse und die vollständige Digitalisierung der bisherigen Wunddokumentation. Das System hat bereits die MDR-Zertifizierung erfolgreich bestanden und ist vollständig desinfizierbar.


Quelle: curevision 






Fresenius setzt den Rotstift an und arbeitet sich langsam aus der Krise

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat sich im zweiten Quartal dank eines tiefgreifenden Umbaus erholt. Die Kliniksparte und die Tochtergesellschaften Fresenius Kabi und Fresenius Helios verzeichneten höhere Umsätze als erwartet. Der Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) übertraf die Erwartungen und ist optimistischer für das Jahr. FMC verzeichnete einen Anstieg des operativen Gewinns um 41 Prozent. Fresenius streicht Stellen und optimiert Prozesse, um aus der Krise zu kommen. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Klinikgeschäft und die Tochtergesellschaft Kabi. Der Gesamtumsatz von Fresenius stieg um drei Prozent auf 10,4 Milliarden Euro im zweiten Quartal. Der bereinigte Betriebsgewinn fiel zwar, lag aber über den Erwartungen. Fresenius plant, jährlich eine Milliarde Euro zu sparen.


Quelle: Health & Care Management