Dienstag, 18. August 2026

AI tools now widely available in Oracle Health's patient portal

 Oracle Health has made its AI-powered patient portal generally available to all of its U.S. electronic health record (EHR) customers. The technology is designed to give patients easier access to their medical information while helping them better understand diagnoses, test results, treatments, medications and chronic conditions.

The AI can generate plain-language summaries of a patient’s health record, answer questions about laboratory results and vital-sign trends, and provide contextual information about conditions such as diabetes. It can also support patient engagement by sending reminders about upcoming appointments, laboratory tests, follow-up visits and recommended screenings. Based on previous appointments and the patient’s care team, the system can suggest appropriate clinicians and available appointment times, potentially improving treatment adherence and reducing missed follow-ups.

A key advantage is the integration directly into the existing EHR. Oracle states that personal medical data remains within its system and is not stored in third-party AI models. The portal is designed to support—not replace—healthcare professionals. Safety mechanisms prevent the AI from providing diagnoses, medical advice or treatment recommendations. Instead, patients are directed to consult their healthcare providers when medical decisions are required.


The system also emphasizes transparency: AI-generated information is visually marked and includes citations showing the sources used to generate the response. This allows patients to understand where information comes from and potentially increases trust in AI-generated health information.

For healthcare organizations, the technology could reduce administrative workload by answering routine patient questions, facilitating appointment scheduling and decreasing call volumes. This could allow care teams to spend more time on direct patient care.

The broader development reflects a shift toward patient-facing AI integrated directly into EHR systems. Rather than functioning as a standalone chatbot, AI increasingly acts as an interface between patients, their medical records and healthcare providers, supporting communication, health literacy, preventive care and ongoing patient engagement.

source: healthcareitnews.com

Montag, 27. Juli 2026

Das National University Hospital setzt bei der Untersuchung stationärer Patienten nun auch Smartwatches ein

Das National University Hospital (NUH) in Singapur setzt künftig Smartwatches zur kontinuierlichen Überwachung der Vitalparameter stationärer Patientinnen und Patienten ein. Auslöser war ein erfolgreicher Pilotversuch mit postoperativen Patienten, bei dem Veränderungen des Gesundheitszustands bis zu zwei Stunden früher erkannt wurden als durch die üblichen manuellen Kontrolluntersuchungen. Innerhalb der nächsten zwölf Monate soll rund ein Zehntel der geeigneten stationären Patienten mit den Wearables ausgestattet werden.

Die verwendeten Smartwatches erfassen kontinuierlich Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung und übertragen die Daten in Echtzeit an eine Smartphone-Anwendung des Pflegepersonals. Auffällige Messwerte werden weiterhin mit den herkömmlichen Krankenhausgeräten überprüft, bevor medizinische Maßnahmen eingeleitet werden. Die Smartwatches dienen somit als Unterstützung für klinische Entscheidungen und ersetzen nicht die fachliche Beurteilung durch Ärztinnen, Ärzte oder Pflegekräfte.

Der Pilotversuch zeigte mehrere Vorteile. Kritische Veränderungen konnten früher erkannt werden, ohne dass wichtige medizinische Ereignisse übersehen wurden. Gleichzeitig profitierten die Patientinnen und Patienten von einem höheren Komfort, da sie durch die kabellosen Geräte nachts seltener gestört wurden und sich während der Genesung freier bewegen konnten. Dies unterstützt insbesondere die frühzeitige Mobilisierung nach Operationen.


Auch für das Pflegepersonal ergeben sich deutliche Effizienzgewinne. Durch die geplante Integration der Smartwatch-Daten in das elektronische Krankenhausinformationssystem sollen Vitalwertkontrollen weitgehend automatisiert dokumentiert werden. Dadurch könnte sich die Zeit für eine routinemäßige Kontrolle von etwa zwei Minuten auf rund 40 Sekunden pro Patient reduzieren. Die frei werdende Zeit kann für die direkte Betreuung der Patientinnen und Patienten genutzt werden.

Das Krankenhaus betont jedoch, dass Smartwatches vorerst nur bei sorgfältig ausgewählten Patientengruppen eingesetzt werden. Vor einer breiteren Einführung sollen weitere Studien die klinische Sicherheit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Technologie bestätigen. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Digitalisierungsstrategie des NUH, die mithilfe von KI- und Wearable-Technologien die Patientensicherheit verbessern, Arbeitsabläufe effizienter gestalten und die Versorgungsqualität langfristig erhöhen soll.


source: healthcareitnews.com

Montag, 29. Juni 2026

Revolutionäre Behandlung des Down-Syndroms: CRISPR-Cas9 beseitigt erfolgreich überzählige Chromosomen

Forschenden der Mie University in Japan ist ein bedeutender Fortschritt in der Behandlung des Down-Syndroms gelungen. Mithilfe der Genschere CRISPR-Cas9 konnten sie erstmals gezielt das überzählige Chromosom 21 aus menschlichen Zellen entfernen – die genetische Ursache der Trisomie 21. Während bisherige Therapien lediglich Symptome behandeln und die Entwicklung der Betroffenen unterstützen, verfolgt dieser Ansatz das Ziel, direkt an der Krankheitsursache anzusetzen.

Die neu entwickelte Methode ermöglicht es, gezielt nur das zusätzliche Chromosom zu erkennen und zu entfernen, ohne die beiden für eine normale Zellfunktion notwendigen Chromosomen zu beeinträchtigen. Dadurch unterscheidet sich das Verfahren grundlegend von bisherigen Ansätzen, bei denen Chromosomen eher zufällig verloren gingen. In Zellversuchen konnte das überschüssige Chromosom bei bis zu 13 % der untersuchten Stammzellen erfolgreich entfernt werden. Gleichzeitig zeigte die neue Methode eine höhere Zellüberlebensrate und eine bessere Effizienz als bisherige Verfahren.


Besonders bemerkenswert ist, dass sich nach der Entfernung des zusätzlichen Chromosoms zahlreiche Zellfunktionen normalisierten. Analysen zeigten, dass die Genaktivität in den behandelten Zellen wieder stärker der gesunder Zellen entsprach. Vor allem Gene, die für die Entwicklung des Nervensystems, den Stoffwechsel und weitere wichtige Zellprozesse verantwortlich sind, wurden wieder regulär aktiviert. Darüber hinaus teilten sich die korrigierten Zellen schneller, produzierten weniger schädliche Sauerstoffverbindungen und wiesen eine verbesserte Funktion der Mitochondrien auf.

Die Methode erwies sich zudem in verschiedenen Zelltypen als wirksam – unter anderem in Hautzellen von Menschen mit Down-Syndrom sowie sogar in Zellen, die sich nicht mehr teilen. Dies eröffnet langfristig die Möglichkeit, auch bereits entwickelte Gewebe therapeutisch zu behandeln.

Trotz der vielversprechenden Ergebnisse befindet sich die Technologie noch in einem frühen Forschungsstadium. Die Erfolgsquote muss deutlich erhöht und mögliche unerwünschte Veränderungen des Erbguts weiter untersucht werden, bevor eine Anwendung am Menschen denkbar ist. Dennoch gilt die Studie als wichtiger Meilenstein der Präzisionsmedizin, da sie erstmals zeigt, dass sich eine Chromosomenstörung gezielt auf zellulärer Ebene korrigieren lässt. Langfristig könnte der Ansatz nicht nur neue Behandlungsmöglichkeiten für das Down-Syndrom schaffen, sondern auch auf andere chromosomale Erkrankungen übertragen werden.

Mittwoch, 25. Februar 2026

Kaiser Permanente closes 2025 with 1.1% operating margin, $9.3B bottom line

 Kaiser Permanente and its subsidiaries wrapped 2025 with a 10.3% bump in operating revenues and more than $9.3 billion of total gains.

The integrated care organization said its health plan, hospitals, Risant Health subsidiary and other business under its umbrella combined for $127.7 billion in revenues. The prior year’s $115.8 billion—a particularly large year-to-year jump due to Risant’s acquisitions of Geisinger Health and Cone Health—had already extended Kaiser Permanente’s title as the country’s largest nonprofit health system.

The organization’s operating expenses also grew last year, though at a slower pace of 9.6%. This allowed Kaiser to expand its operating margin to $1.4 billion (1.1% operating margin), as opposed to 2024’s $569 million (0.5% operating margin).




"In 2025, we navigated another year of increasing complexity for health care organizations while continuing to make operational improvements to begin building back to necessary operating margins," Greg Adams, chair and CEO of Kaiser Permanente, said in a release.

In a release announcing the top-line results, Kaiser said the expense increases stemmed from greater demand, more complex cases and costly prescription medications. It offset those “by advancing operational efficiencies and reducing outside medical expenses while continuing to provide high-quality care,” it said.

Net income for the organization reached $9.3 billion, buoyed by strengthened financial markets providing $7.9 billion of investment and other income. In 2024, Kaiser’s net income was $12.9 billion, though the bottom line that year was boosted by a $6.8 billion one-time gain from Risant’s Geisinger and Cone acquisitions.

Kaiser and the Risant health systems comprised 55 hospitals and 847 medical offices as of the end of the 2025 calendar year. Membership across the organization was nearly 13.1 million at the same cutoff, a slight drop from the third-quarter tally but still above Dec. 31, 2024.

Kaiser’s press release highlighted $5.3 billion of combined community benefit in 2025, up from $4.6 billion, with this year’s contributions including nearly $1.6 billion in financial assistance to 1.3 million low-income and underinsured patients.